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Kalender 2027Feiertage & Ferien für Deutschland

Ostern 2027

Ostern 2027 fällt auf den 28. März – das ist ein vergleichsweise früher Termin. Ostern ist ein bewegliches Fest und liegt immer auf dem ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, frühestens am 22. März und spätestens am 25. April. Gesetzliche Feiertage sind bundesweit Karfreitag und Ostermontag, in Brandenburg zusätzlich der Ostersonntag.

Ostertermine 2027

Tag Datum 2027 Feiertag?
Aschermittwoch (Beginn der Fastenzeit) Mittwoch, 10. Februar 2027 nein
Palmsonntag Sonntag, 21. März 2027 nein
Gründonnerstag Donnerstag, 25. März 2027 nein
Karfreitag Freitag, 26. März 2027 ja, bundesweit
Karsamstag Samstag, 27. März 2027 nein
Ostersonntag Sonntag, 28. März 2027 Sonntag; in Brandenburg gesetzlicher Feiertag
Ostermontag Montag, 29. März 2027 ja, bundesweit

Osterferien 2027 in allen Bundesländern

Die Osterferien 2027 liegen in den meisten Ländern rund um die Karwoche. Hamburg hat stattdessen Frühjahrsferien im März.

Osterferien 2027 in allen Bundesländern
BundeslandOsterferien 2027
Baden-Württemberg –
Bayern –
Berlin –
Brandenburg –
Bremen –
Hamburg –
Hessen –
Mecklenburg-Vorpommern –
Niedersachsen –
Nordrhein-Westfalen –
Rheinland-Pfalz –
Saarland –
Sachsen –
Sachsen-Anhalt –
Schleswig-Holstein –
Thüringen –

Die Feiertage von Palmsonntag bis Ostermontag

Die österliche Zeit beginnt bereits mit dem Palmsonntag, dem letzten Sonntag in der Fastenzeit. Der Palmsonntag läutet die Karwoche ein. Der Tag erinnert daran, dass das Volk anlässlich des Einzuges Jesu Christi in Jerusalem Palmzweige streute. Die Palme galt in der Region um Jerusalem als heiliger Baum.

Am Gründonnerstag gedenken die Gläubigen dem letzten Abendmahl Jesu mit seinen Aposteln, der danach folgenden Verhaftung durch die Tempelaufseher und der Fußwaschung an seinen Jüngern am Vorabend seiner Kreuzigung. Der Gründonnerstag ist der fünfte Tag der Karwoche und der Tag vor der Kreuzigung Jesu Christi.

Am Karfreitag gedenkt die Kirche des Todes von Jesu Christi. Nach dem Prozess vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus wird er verurteilt und mittags gekreuzigt. Gegen 15h stirbt Jesus am Kreuz. Sein Leichnam wird in ein nahes Felsengrab gelegt. Dieses wird mit einem Stein verschlossen.

Der Karsamstag ist der letzte der sogenannten Kartage („kara“ bedeutet im althochdeutschen „Kummer“ bzw. „Trauer“). Der Karsamstag steht im Zeichen der Grabesruhe von Jesus Christus. Die Gläubigen bereiten sich auf seine Auferstehung mit Gebeten und Segnungen der traditionellen Osterspeisen vor. Der Karsamstag ist der letzte Tag der Fastenzeit, die nun 40 Tage gedauert hat. Wie auch am Karfreitag sind keine Glocken zu hören und es werden keinen Messen gefeiert.

Der Ostersonntag ist der wichtigste Feiertag der Christen und kennzeichnet das Ende der Fastenzeit. Das Grab von Jesus Christus wurde leer aufgefunden, die Kirche feiert seine Auferstehung. Traditionell wird mit Osterspeisen und Bräuchen groß gefeiert.

Der Ostermontag gilt in der christlichen Theologie als Grundlage für die Eucharistie. An diesem Tag soll Jesus zwei Jüngern erschienen sein, mit denen er Brot geteilt haben soll. Anschließend sei Jesus dann verschwunden.

Der Osterhase, der nach der Fabel Eier legt und diese in Gärten und im Gras versteckt, fand vermutlich 1682 erstmals Erwähnung. Einen festen Platz als Osterbrauch nahm er allerdings erst im 19. Jahrhundert ein. Aber auch das war regional lange Zeit sehr unterschiedlich: in Westfalen soll es der Fuchs und in Holstein sowie in Sachsen der Hahn gewesen sein. Gefärbte Ostereier gehen wohl schon auf das frühe 13. Jahrhundert zurück, zumindest berichtet bereits Luther von rot gefärbten Eiern, die bei der österlichen Weihe von Speisen zu sehen waren.

Weit verbreitet ist auch der Brauch des Eierlaufens oder Eierpickens, vor allem in Bayern kennt man das „Oarscheibn“, wobei man Eier an nah zusammengestellten Holzstäben herabrollen lässt. Wer es schafft, die bereits am Boden liegenden Eier zu berühren, der darf diese mitnehmen. Ähnliches sieht man auch in anderen Regionen als Eierrollen, hier rollen die Eier allerdings einen Hügel hinab.

Das Osterreiten sieht man in erster Linie in der katholischen Oberlausitz. Hier wird der Brauch als sorbischer Brauch gepflegt. Hier gehen prachtvoll herausgeputzte Pferde mit ihren mit Gehröcken und Zylindern gekleideten Reitern auf ein Art Prozession, die von einem Ort zum Nachbarort führt, um dort die Botschaft der Auferstehung zu verkünden. Ebenfalls sorbischen Ursprungs sind die filigran verzierten Wachs-Ostereier, die häufig regelrechte Kunstwerke darstellen und in Ausstellungen präsentiert werden.

Die Ostertage im Einzelnen